Studiengebühren vs. Semesterbeitrag

Welche Unterschiede gibt es zwischen Studiengebühren und Semesterbeitrag? Gibt es überhaupt noch Studiengebühren in Deutschland und wieviel Geld kostet dich eigentlich so ein Studium? Diese Fragen wollen wir dir in unserem folgenden Artikel beantworten.

Zu studieren ganz ohne Kosten, das wäre es doch! Bildung hat leider schon immer Geld gekostet. Die Kosten für ein Studium in Deutschland sind keinesfalls vergleichbar mit denen in beispielsweise England oder Amerika. Dort verschulden sich Studierende oder ihre Familien bis zur Beendigung ihrer akademischen Laufbahn um teilweise bist zu 100.000 € oder mehr.

Was sind Studiengebühren?

Studiengebühren sind Gebühren, also Geld, welches du als Student bezahlen musst, wenn du an einer Universität studieren willst.

Durch die Studiengebühren erhalten die Universitäten für das angebotene Studium eine finanzielle Entschädigung und können ihre Kosten decken. Die Gebühren werden von privaten als auch staatlichen Universitäten verlangt.

In Deutschland gibt es allerdings derzeit keine offiziellen Studiengebühren. Auch wenn es Studiengebühren in Deutschland offiziell nicht gibt, da sie Mitte 2010 abgeschafft wurden, bestätigen Ausnahmen die Regel.

So gibt es definitiv keine Studiengebühren mehr für das Erststudium in der Regelstudienzeit. Jedoch erheben einige Bundesländer Studiengebühren für Langzeitstudenten und für Zweitstudiengänge. Auch müssen Studenten, die berufsbegleitend studieren oder von außerhalb der EU kommen, in bestimmten Bundesländern mit Kosten rechnen. Eine genaue Übersicht über die Kostenverteilung haben wir dir in unserem Artikel rund um das Thema Studiengebühren abgebildet.

Wie unterscheidet sich der Semesterbeitrag von den Studiengebühren?

Der Semesterbeitrag ähnelt den Studiengebühren, setzt sich jedoch aus Beiträgen für Studierendenschaft, AStA und Studentenwerk sowie einen möglichen Verwaltungskostenbeitrag zusammen. Zusätzlich können weitere Leistungen, wie beispielsweise das Semesterticket des jeweiligen Verkehrsverbundes im öffentlichen Personen Nahverkehr über diesen Beitrag finanziert werden. Ganz schlicht gesagt, ist der Semesterbeitrag das moderne Update einer Studiengebühr, die es ermöglichen soll, dass hierdurch Studierende mit finanziell schwachem Hintergrund in ihrer Ausbildung nicht benachteiligt werden.

Beispiel Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin erhebt – außer für weiterbildende Studienangebote –  keine Studiengebühren, sondern nur so genannte „Semestergebühren und -beiträge“.

Für das Sommersemester 2020 sind es insgesamt 311,99 € die ein Studierender der Freien Universität zahlen muss. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen:

  • 50,00 € Immatrikulations- / Rückmeldegebühr,
  • 54,09 € Sozialbeitrag für das studierendenWERK BERLIN,
  • 9,10 €, davon 7,90 € als Beitrag zur Studierendenschaft und 1,20 € zur Finanzierung des Semesterticketbüros
  • 198,80 € für das Semesterticket, Tarifbereich ABC, inkl. 5,00 € Sozialfond.

Wie hoch der Betrag an deiner Uni ist, kann sich deutlich von unserem Beispiel unterscheiden. Tendenziell variieren diese Beiträge zwischen 100 Euro bis 300 Euro pro Semester und werden von der Hochschule festgelegt.

monatliche Fixkosten

Wie teuer ist es, in Deutschland zu studieren?

Wenn du in keiner Metropole lebst und nicht an einer privaten Hochschule studierst, kommst du vielleicht mit einem monatlichen Betrag von 650 € davon. In einer günstigen Stadt bei bescheidenem Lebensstil ist das durchaus möglich. Teurer kann es jedoch schnell werden, wenn du beispielsweise in Berlin, Hamburg oder München studierst. Dort sind Mietpreise von 500 € pro Monat, für ein einfaches WG – Zimmer mit 10m/2 – nichts ungewöhnliches mehr. Je nach dem was du studierst, wie alt du bist und weitere Ansprüche, die du vielleicht noch hast, können deine monatlichen Fixkosten leicht auf 1500€ ansteigen. Damit du das für deine persönliche Situation herausfinden kannst, ist dies einfach in dieser Übersicht hier möglich.

Welche Möglichkeiten gibt es Studiengebühren oder den Semesterbeitrag zu bezahlen?

Deinen monatlichen Bedarf kannst du ganz leicht mit uns berechnen. Über unser Dashboard trägst du in einer kurzen Abfrage Angaben zu deiner persönlichen Situation ein, sowie alle deine Ausgaben, die du im Monat hast. Wir überprüfen im Anschluss, ob du für BAföG, den KfW Studienkredit oder den Bildungsfonds Brain Capital in Frage kommst. Dieser Prozess dauert ungefähr 10 Minuten.

Im Idealfall kannst du mit unserem Finanzierungsangebot auf einen Nebenjob verzichten und dich voll uns ganz auf dein Studium konzentrieren. Du kannst dich für eine der drei Möglichkeiten entscheiden oder die Finanzierungsformen auch miteinander kombinieren.

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